Benachrichtigungseinstellungen sind ein Versprechen über Kontrolle. Diese Liste prüft auf einem echten Gerät, ob das, was der Nutzer schaltet, zu dem passt, was ankommt. Du brauchst eine Möglichkeit, jeden Typ auszulösen, etwa einen Testknopf, ein Staging-Backend oder eine Push-Konsole.
Die Checkliste
- Die Berechtigung wird zum passenden Zeitpunkt erfragt. - Warum: Die Frage beim ersten Start ohne Kontext wird abgelehnt. - So prüfst du: Frisch installieren. Die Systemabfrage kommt, nachdem der Nutzer den Nutzen versteht, nicht vorher, und deine eigene Erklärung passt dazu.
- Abgelehnte Berechtigung wird behandelt. - Warum: Viele lehnen ab. Die App muss trotzdem funktionieren. - So prüfst du: Ablehnen. Die App funktioniert, die Einstellungen zeigen, dass Benachrichtigungen im System aus sind, und verlinken auf die Systemeinstellungen.
- Jeder Benachrichtigungstyp ist steuerbar. - Warum: Ein einziger Alles-oder-nichts-Schalter führt dazu, dass alles abgeschaltet wird. - So prüfst du: Alle versendeten Typen auflisten (Nachrichten, Erinnerungen, Angebote). Jeder hat einen klaren Namen und einen eigenen Schalter, oder du hast dich bewusst dagegen entschieden.
- Ausgeschaltet heißt: nichts kommt an. - Warum: Das ist das zentrale Versprechen. - So prüfst du: Einen Typ ausschalten, auslösen, warten. Nichts kommt an, auf diesem Gerät und auf anderen, auf denen das Konto angemeldet ist.
- Eingeschaltet heißt: es kommt an. - Warum: Der umgekehrte Fehler ist genauso häufig. - So prüfst du: Wieder einschalten, auslösen, den Eingang in angemessener Zeit mit richtigem Text bestätigen.
- Die Standardwerte sind bewusst gewählt. - Warum: Standardmäßig aktive Werbetypen überraschen. - So prüfst du: Bei einem frischen Konto lesen, welche Typen an sind. Entscheide für jeden, ob der Standard der Erwartung entspricht.
- Kanäle unter Android. - Warum: Nutzer steuern Wichtigkeit, Ton und Vibration pro Kanal in den Systemeinstellungen. - So prüfst du: Die Benachrichtigungseinstellungen der App in Android öffnen. Kanalnamen und -beschreibungen sind verständlich und passen zu den Einstellungen in der App. Ton und Wichtigkeit eines Kanals ändern; die nächste Benachrichtigung folgt dem.
- Ruhezeiten oder „Nicht stören“. - Warum: Ein Ping in der Nacht ist der schnellste Weg zur Deinstallation. - So prüfst du: Ruhezeiten in der App setzen, innerhalb und außerhalb des Fensters auslösen. Zeitzonen prüfen: Gerätezone und, wenn möglich, eine Zeitumstellung durchspielen. Auch den System-Modus „Nicht stören“ bzw. Fokus testen.
- Abmelden über die Benachrichtigung selbst und über E-Mail. - Warum: Nutzer suchen den Ausweg dort, wo die Nachricht ankommt. - So prüfst du: Hat eine Benachrichtigung oder E-Mail einen Abmelde- oder Einstellungslink, öffnet er den richtigen Bildschirm und funktioniert.
- Einstellungen synchronisieren sich über Geräte.
- Warum: Vorlieben sollten dem Konto folgen, wenn du das sagst.
- So prüfst du: Auf Gerät A ändern, auslösen und prüfen, dass Gerät B sich wie vorgesehen verhält.
- Inhalt der Benachrichtigung.
- Warum: Text auf dem Sperrbildschirm kann Privates verraten.
- So prüfst du: Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm ansehen. Sensible Inhalte sind wie geplant ausgeblendet oder knapp. Lange Texte werden sauber gekürzt.
- Tippen führt an die richtige Stelle.
- Warum: Eine Benachrichtigung, die den Startbildschirm öffnet, verschenkt den Klick.
- So prüfst du: Jeden Typ antippen, wenn die App geschlossen, im Hintergrund und geöffnet ist. Jeder landet auf dem passenden Bildschirm, auch bei Abmeldung.
- Gruppierung, Badge-Zähler und Entfernen.
- Warum: Ein Badge, das nie verschwindet, wirkt kaputt.
- So prüfst du: Mehrere empfangen, in der App lesen, Badge-Zähler prüfen und dass zugestellte Benachrichtigungen entfernt werden.
- Verhalten nach Neuinstallation oder Abmeldung.
- Warum: Tokens veralten; Benachrichtigungen für einen Abgemeldeten sind ein Datenschutzproblem.
- So prüfst du: Abmelden und für das Konto eine Benachrichtigung auslösen: nichts kommt an. Neu installieren und anmelden: Zustellung läuft wieder.
- Kontolöschung und Benachrichtigungen.
- Warum: Nach der Löschung darf nichts mehr ankommen.
- So prüfst du: Nach dem Löschablauf eine Benachrichtigung auslösen. Nichts kommt an.
- Wortlaut in den Einstellungen.
- Warum: Unklare Bezeichnungen führen zu falschen Entscheidungen.
- So prüfst du: Jede Beschriftung und Beschreibung in allen Sprachen lesen; sie sagt, was der Nutzer bekommt, nicht den technischen Namen.
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