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Checkliste: Shopping-App testen

Katalog, Warenkorb, Kasse, Bestellstatus und Retouren auf Geräten und Netzwerken.

In diesem Ratgeber

Eine Shop-App verdient nur, wenn der Weg vom Produkt zur bezahlten Bestellung jedes Mal klappt. Nutze eine Test- oder Sandbox-Zahlung, keine echten Karten für riskante Versuche. Jeder Punkt hat Begründung und Prüfweg.

Stöbern

1. Katalog und Suche Warum: Was man nicht findet, kauft man nicht. So prüfst du: nach exaktem Namen, Namensteil, Tippfehler und einem Begriff ohne Treffer suchen. Filter, Sortierung und die Leer-Ergebnis-Seite prüfen.

2. Produktseite Warum: Hier fällt die Entscheidung. So prüfst du: Bilder laden und zoomen, Varianten (Größe, Farbe) ändern Preis und Bestand, eine ausverkaufte Variante lässt sich nicht hinzufügen, lange Titel und Beschreibungen brechen das Layout nicht.

3. Langsame Bilder und Listen Warum: Shop-Ansichten sind bildlastig. So prüfst du: lange Listen mit gedrosselter Verbindung scrollen. Erscheinen Platzhalter, bleibt das Scrollen flüssig?

Warenkorb

4. Hinzufügen, ändern, entfernen Warum: Rechenfehler im Warenkorb zerstören Vertrauen. So prüfst du: mehrere Artikel hinzufügen, Mengen ändern, einen entfernen, Zwischensumme, Rabatte und Gesamtsumme von Hand nachrechnen.

5. Warenkorb bleibt erhalten Warum: Leute kommen später wieder. So prüfst du: Warenkorb füllen, App schließen, neu öffnen, aus- und einloggen, bei Konten auf einem zweiten Gerät öffnen.

6. Preis- oder Bestandsänderung Warum: Der Warenkorb kann veraltet sein. So prüfst du: im Test-Backend Preis oder Bestand ändern, während der Artikel im Warenkorb liegt. Was sieht der Nutzer an der Kasse?

Kasse

7. Adresse und Formularfelder Warum: Reibung im Formular kostet Bestellungen. So prüfst du: lange Namen, Akzente, verschiedene Postleitzahl- und Telefonformate verwenden. Siehe Unicode und lange Texte.

8. Zahlung: Erfolg, Ablehnung, Abbruch Warum: Derselbe Ablauf muss jedes Ergebnis beherrschen. So prüfst du: im Test-Setup eine erfolgreiche, eine abgelehnte und eine abgebrochene Zahlung durchspielen. Danach: Stimmt der Warenkorb, ist die Meldung klar, kann man es erneut versuchen?

9. Unterbrochene Kasse Warum: Eine doppelte Bestellung ist schlimmer als eine verlorene. So prüfst du: direkt nach „Bezahlen“ die Verbindung verlieren oder die App beenden, dann neu öffnen. Gibt es genau eine Bestellung oder genau keine, und ist der Status klar?

10. Summen, Steuer und Währungsanzeige Warum: Überraschungen im letzten Schritt führen zum Abbruch. So prüfst du: Summen in Warenkorb, Kasse, Bestätigung und E-Mail vergleichen. Siehe Währung und Zahlenformate. Steuerregeln sind hier nicht abgedeckt; frage eine fachkundige Person.

Nach der Bestellung

11. Bestellstatus und Verlauf Warum: „Wo ist meine Bestellung?“ ist eine Frage, die jeder Shop kennt. So prüfst du: im Test-Backend den Status ändern und prüfen, ob die App ihn zeigt, auch per Benachrichtigung.

12. Stornierung und Retoure Warum: Ein klarer Ausweg stärkt das Vertrauen in den Kauf. So prüfst du: Bestellung stornieren, Retoure starten, Status und Meldungen auf beiden Seiten prüfen.

13. Geräte und Netze Warum: Dein Handy im Büro-WLAN ist der einfachste Fall. So prüfst du: Punkte 4, 8 und 9 auf einem schwachen Handy und mit mobilen Daten wiederholen.

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